Ich bin Ines alias Stella. Und plötzlich machen meine Texte Musik.
Bis ich angefangen habe, mit KI aus diesen Texten Musik zu machen.
Und verdammt, damit hatte ich nicht gerechnet.
Plötzlich bekam ein Text eine Stimme. Einen Rhythmus. Einen Bass. Ein Cello. Gitarren. Plötzlich konnte ein Satz, den ich irgendwann einmal hingeschrieben hatte, eine Wucht entwickeln, die ich beim Schreiben selbst nicht gehört hatte.
Ich bin keine Musikerin. Ich spiele kein Instrument, komponiere keine Melodien und werde ganz sicher nicht behaupten, dass eine KI mich über Nacht dazu gemacht hätte.
Was von mir kommt, sind die Worte.
Die Geschichten, Gedanken, Erinnerungen, Widersprüche und manchmal auch die Wut darin sind meine. Bei der musikalischen Umsetzung arbeite ich mit KI. Ich probiere aus, verwerfe, ändere, höre wieder und suche so lange, bis Musik und Text für mich zusammengehören.
Dabei ist etwas passiert, das ich ursprünglich überhaupt nicht geplant hatte: Aus einzelnen Experimenten wurde ein Musikprojekt.
Manche Stücke sind leise. Manche dunkel. Manche ziemlich unbequem. Andere dürfen schön sein, verspielt oder völlig verrückt. Ich habe nicht vor, mich auf ein Genre festzulegen, nur damit alles ordentlich in dieselbe Schublade passt. Wenn ein Text nach Alternative Rock verlangt, bekommt er Alternative Rock. Wenn er ein Cello braucht, bekommt er ein Cello. Und wenn er ins Wunderland will – dann geht er eben ins Wunderland.
Inzwischen entstehen auch die ersten KI-unterstützten Musikvideos. Nicht als beliebige Bebilderung eines Songs, sondern als kleine visuelle Geschichten: Menschen begegnen einander, reagieren, berühren sich, wenden sich ab, bleiben. Bilder sollen dort weitererzählen, wo die Worte aufhören.
Diese Seite wird der Ort dafür.
Für meine Texte.
Für die Musik, die daraus entsteht.
Für die Videos.
Und wahrscheinlich für einiges, von dem ich heute selbst noch keine Ahnung habe.
Ich bin Jahrgang 1967. Vielleicht ist das ein ziemlich guter Zeitpunkt, noch einmal etwas anzufangen, das überhaupt nicht vorgesehen war.
